BGH: Zusammenlegung der kosten für Straßenreinigung und Grundsteuer

Sie sind Eigentümer einer #Mietwohnung und haben bisher die Kosten für die #Grundsteuer, Straßenreinigung und ähnliche Posten pauschal in einer Position zusammengefasst? Das sollten Sie dringend ändern! Denn der Bundesgerichtshof entschied kürzlich, dass die Positionen der Betriebskostenabrechnung nach den Ziffern des Betriebskostenkatalogs aufgeschlüsselt werden müssen. Eine Zusammenfassung der Kosten ist aufgrund der fehlenden Differenzierung nicht zulässig (AZ VIII ZR 285/15). Der Bundesgerichtshof stellte kürzlich fest: Eine Betriebskostenabrechnung ist nur dann formell ordnungsgemäß, wenn sie nachvollziehbar und prüffähig ist. Die Nachvollziehbarkeit ist grundsätzlich gewährleistet, wenn der Vermieter eine Aufschlüsselung vornimmt, die den einzelnen Ziffern des Betriebskostenkatalogs entspricht. Eine Zusammenfassung der in verschiedenen Ziffern des Betriebskostenkatalogs genannten Kostenpositionen, etwa von Kosten für Straßenreinigung/Müllbeseitigung mit Kosten für Grundsteuer ist hingegen unzulässig. Die Abrechnung der unterschiedlichen Positionen muss also ohne Abgleich mit Zusatzbelegen klar erkennbar sein. Sie haben Vermietungsfragen? Wir stehen Ihnen in allen Vermietungsangelegenheiten Rede und Antwort! Kommen Sie auf uns zu! Ihr Team von #windaobjekt

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